Kinder- und Jugendhaus Pusteblume

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Ansprechpartner: Monika Krüger
Telefon: 02363 975-175
Betreuungszeit:  Mo.- Fr.: 8.15 - 11.00 Uhr, 12.30 - 15.45 Uhr, Fr.: 12.30 - 14.30 Uhr

Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite.

Wir möchten uns kurz vorstellen.

Das Kinder- und Jugendhaus „Pusteblume“, mit Werkstatt, bietet im Hinblick auf die unterschiedlichen Probleme unserer jungen Patienten ein zeitgemäßes pädagogisches Konzept.

In unmittelbarer Nähe der Klinik können in neu gestalteten Räumen einer alten Villa stationär aufgenommene Kinder und Jugendliche, die nicht auf der Station bleiben müssen, jedoch ärztlicher Beobachtung bedürfen, betreut werden.

Pädagogen / -innen, die bereits während der akuten Phase der Erkrankung Kontakt zu den Kindern aufgenommen haben, begleiten sie auf dem  Weg und betreuen sie im Kinder- und Jugendhaus.

In der gemütlichen Atmosphäre der alten Villa, zu dem auch ein Garten gehört, erleben Kinder und Jugendliche eine Normalisierung und Strukturierung ihres Tagesablaufes, erhalten dadurch eine bessere Orientierung und somit Sicherheit. Ihnen werden Spiel-, Erfahrungs- und Erholungsmöglichkeiten geboten, die zu weitgehend selbstbestimmtem Handeln anregen. Um die Situation möglichst alltagsnah gestalten zu können, sind entsprechende Kleidung und Schuhe notwendig.

Im Freispielbereich wird gemalt, erzählt und gefeiert. Im nachahmenden Spiel versetzen sich Kinder in verschiedene Rollen. Als Schwester oder Arzt verkleidet können sie ihre augenblickliche Situation nachempfinden und dadurch besser verstehen. Einfühlendes Verstehen ist während dieser Zeit wichtig, um unausgesprochene Probleme zu erkennen und die Kinder in ihrer Krankheitsbewältigung zu unterstützen. Ereignisse wie Geburtstage oder Feste im Jahresrhythmus werden auch während des Krankenhausaufenthaltes gefeiert.

Ein Entspannungs- und Ruheraum mit Angeboten aus dem Snoezelbereich kann, wenn nötig auch in ein “Tobezimmer” umgewandelt werden. Sind gezielte Therapiemaßnahmen notwendig oder ist ein Kind in der großen Gruppe zu vielen Reizen ausgesetzt, besteht hier die Möglichkeit von Einzel-und Kleinstgruppenförderung.

pic pusteblume

In der Küche, deren Einrichtung auch für Kindergartenkinder und Rollstuhlfahrer konzipiert ist, wird gekocht, gebacken und gegessen. Speziell jeden Dienstag wird mit Kindern und Jugendlichen mit Diabetes unter Anleitung einer Diätberaterin ein schmackhaftes Essen zubereitet

Die Werkstatt fordert auf, zielgerichtet mit verschiedenen Materialien handwerklich zu arbeiten und zu experimentieren. Im kreativen Schaffensprozess üben Jungen und Mädchen ihre Fertigkeiten und erkennen oft neue Fähigkeiten an sich. Ein so gewonnenes Selbstvertrauen wirkt sich positiv auf das Krankheitserleben aus.

Der Garten bietet Bewegungsmöglichkeiten und vielfältige Sinneserfahrungen: Das Matschbecken, das auch mit dem Rollstuhl unterfahrbar ist und der Sandkasten reizen z.B. zu taktilen Erfahrungen. Der Heckenirrgarten kann mit viel Vergnügen erforscht werden. Im Weidenzelt, einem Ort der Ruhe, steht ein Labyrinthstein im Zentrum, in dem der Verlauf von Wasser verfolgt werden kann.


Foto Pusteblume

Begleiten, fördern, unterstützen und beraten sind Begriffe, die die pädagogische Arbeit beschreiben, die dazu beitragen soll, dass das Kind den Krankenhausaufenthalt trotz der Belastungen, denen es ausgesetzt ist, positiv erlebt.
Richtschnur für diese Arbeit mit chronisch kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen sind deren Grundbedürfnisse. In Stichworten gehören dazu die Bedürfnisse nach: Geborgenheit, Rückzug; Gemeinschaft, Partnerschaft, Freundschaft; Stabilität, Verlässlichkeit des Umfeldes; Beschäftigung, Spiel; einem anregenden Umfeld.
Die von uns betreuten Mädchen und Jungen sollen einen positiven Umgang mit ihrer Krankheit oder Behinderung entwickeln können. Sie sollen diese als einen Teil ihrer Gesamtpersönlichkeit erkennen, der nicht übermächtig ihr ganzes Leben bestimmt.

Da die Mitarbeiter des Kinder und Jugendhauses im steten Dialog mit den Stationen stehen, können durch gezielte Beobachtung beim Spiel etwaige Entwicklungsverzögerungen erkannt und wertvolle Ergänzungen für eine ganzheitliche Diagnost

ik gegeben werden. Kooperation besteht darüber hinaus mit Frühförderstellen oder Kindergärten, besonders wenn sich kleine Patienten über längere Zeiträume in Behandlung befinden.
Eltern erhalten, während sie ihre Kinder im Spiel oder beim Werken begleiten, Anregungen und, wenn gewünscht, auch Zeit für Einzelgespräche, in denen ihre Anliegen und Fragen besprochen werden.

Sie, als Begleitperson Ihrer Kinder, haben die Möglichkeit, während die Kinder und Jugendlichen pädagogisch betreut werden, die Zeit für eigene Bedürfnisse zu nutzen.

Nochmals  HERZLICH WILLKOMMEN  im Kinder- und Jugendhaus „Pusteblume“.

 

Foto Pusteblume