Diabetologie

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Leitung:Oberarzt Dr. Thomas Wiesel, Diabetologe DDG

Diabetesberaterin
DDG:
Frau Bettina Rösing, Kinderkrankenschwester
Ambulanzschwester:
Fr. Doris Allkemper, Kinderkrankenschwester
Sprechstunden: Mo. - Mi.: 14.15 - 16.15 Uhr
Telefonische Terminabsprache unter: 02363 / 975-224

Anerkannte "Schulungs- und Behandlungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Typ 1 Diabetes" nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)

Teilnahme am Disease-Management-Programm (DMP) Diabetes mellitus Typ 1 als stationäre und ambulante Einrichtung

In Deutschland wachsen etwa 15.000 Kinder und Jugendliche mit einem Diabetes mellitus auf.
Bis auf geringe Ausnahmen handelt es sich dabei immer um den Typ I Diabetes. Von Beginn an ist hierbei eine Behandlung mit Insulininjektionen erforderlich. Nach Erkrankungsausbruch werden die Kinder ggf. zusammen mit ihren Eltern auf unsere Diabetesstation aufgenommen.

Hier erfolgt die Ersteinstellung und ausführliche Schulung der Kinder und Eltern. Nach der Entlassung müssen die Familien in unterschiedlichsten Alltagssituationen den Anforderungen des Diabetes gerecht werden. Die Therapie muss fortlaufend an die sich im Laufe der Entwicklung wandelnden Ansprüche der Kinder und Jugendlichen angepasst werden. Schrittweise sollen die Kinder zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortung hingeführt werden. Nur hierdurch ist auf lange Sicht eine gute Krankheitsakzeptanz zu erreichen.

Diabetes Grafik Diese Ziele zu verwirklichen ist Sinn und Zweck der Langzeitbetreuung der Familien in unserer Diabetesambulanz. Hier werden zur Zeit etwa 180 Kinder und Jugendliche betreut.

Die Familien erscheinen in etwa 8-wöchigen Abständen zu den Ambulanzterminen. Anhand der zuhause dokumentierten Blutzuckerwerte wird gemeinsam über die notwendigen Therapieänderungen beraten.
Im Mittelpunkt der Beratung stehen individuelle Fragestellungen: Klassenfahrt, Urlaubsreise, langes Ausschlafen am Wochenende, Verhalten bei Disco- oder Restaurantbesuch, etc.
In regelmässigen Abständen werden körperliche Untersuchungen und Laborkontrollen (insbesondere HbA1c-Messung) durchgeführt.

Schulungsthemen können aufgefrischt und vertieft werden. Diätassistentinnen stehen für die Ernährungsberatung zur Verfügung. Bei individuellen oder familiären Konflikten können pädagogische und psychologische Mitarbeiter hinzugezogen werden.


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